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Die Geschichte des Feuerwehrgerätehauses "In der Peunth 18"

Bei der Generalversammlung vom 31. März 1981 äußerte man erstmals den Wunsch nach einem neuen Gerätehaus mit einer geräumigen Fahrzeughalle, mit zwei Toren und viel Platz davor, einen Unterrichtsraum für 40 Personen, WCs, Waschgelegenheiten und eine zentrale Lage. Von der Ableistung von "Fronstunden" wollte man Abstand nehmen. Bürgermeister Strobel hielt sein Versprechen, dieses Problem baldmöglichst zu lösen.

Doch wie sollte diese Lösung aussehen? Die zwei der ehemaligen Gemeinde gehörigen Garagen sollten als "Grundstock" in das Gesamtvorhaben integriert werden, den abgelegenen Standort musste man dabei wohl in Kauf nehmen. Die beiden "Bauhof-Garagen" wurden zur Fahrzeughalle, Waschräume und Toiletten umgebaut und in den Neubau mit einbezogen. Von dieser "Keimzelle" hebt sich der Neubau mit Eingang, Unterrichtsraum und Küche auch äußerlich sichtbar ab. Die Mitarbeit der Feuerwehrmänner und ihrer Frauen war ganz selbstverständlich. 29 Frauen und Männer leisteten 970 freiwillige Arbeitsstunden an dem 155.000 DM teueren Bau. Als Eigenleistung waren das Herausbrechen des Estrichs, das Aufrichten des Daches sowie die Elektro- und Malerarbeiten zu erbringen. Auf die Frauen kam die meiste Arbeit zu, als es galt, das gesamte Haus für die Einweihung auf Hochglanz zu bringen, die am 16. Dezember 1983 stattfand. Man ist sich aber einig, dass die richtige Einweihung mit Übung erst im nächsten Frühjahr stattfinden soll. So geschah es dann auch.

In diesem Gerätehaus ist die Wehr bis heute untergebracht. Durch kleinere Umbauten und Modernisierungsmassnahmen, wie z.B. Bau von Damentoiletten und der Ausstattung des Unterrichtsraumes mit einem hochwertigen Beamer und einer Lautsprecheranlage, wurde es in den letzten Jahren auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Auch ein neuer Billiardtisch wurde durch die Jugendfeuerwehr aufgestellt.

Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF)

Das Einsatzfahrzeug, aufgebaut von der Firma Meinicke GmbH in Eisleben, wurde am 26.Oktober 2005 durch Bürgermeister Frank Stumpf in Dienst gestellt.

Das Mercedes Benz Sprinter 313 CDI Fahrgestell, angetrieben von einem 2,2l Turbodieselmotor mit einer Leistung von 95KW (129 PS) und einem maximalen Drehmoment von 300 Nm, wurde mit einer zuschaltbaren Differentialsperre, einer WEBASTO Standheizung und einer Anhängerkupplung ab Werk ausgestattet.

Der Aluminiumaufbau ist nach DIN 14530 ausgestattet. Diese beinhaltet unter anderem 4 Pressluftatmer Normaldruck Dräger Man PSS 90 und eine Tragkrafspritze TS 8/8, Typ Rosenbauer FOX II. Die Schläuche wurden in Schlauchtragekörben untergebracht.

Zusätzlich wurden ein tragbares Hochleistungslöschgerät HLJ 2 T der Firma Jöhstadt mit 60l Wasserbehälter und eine Beleuchtungsanlage mit 2x150W Xenon-Scheinwerfern, welche auf dem Fahrzeug sowie auf einem mitgeführtem Dreibeinstativ montiert werden können, verstaut.

Sonderausstattung wie Motorsägen mit zugehöriger Schutzausrüstung, Schaumrohr mit Schaummittelzumischer und Schaummittel, Imkerschutzanzug, Ölbindemittel, etc. werden in Behältern im Gerätehaus gelagert. Diese können je nach Anforderung in das Fahrzeug eingeschoben werden.

Für die Batterien der Feuerlöschkreiselpumpe, des Fahrzeugs, der 2m Sprechfunkgeräte, sowie der Handscheinwerfer wurde eine Ladeerhaltungsanlage eingebaut.