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Wissenswertes über den Atemschutzeinsatz

Atemschutzgeräteträger gehen nur truppweise (zu zweit oder zu dritt) vor, so dass einer den anderen unterstützen oder um Hilfe rufen kann, falls es zu Problemen im Gefahrenbereich kommt. Es können aber je nach Einsatzerfordernis mehrere Trupps miteinander oder einzeln vorgehen. In Ausnahmefällen, wie etwa bei engen Schächten, kann der Geräteträger auch allein mit Seilsicherung vorgehen. In der Feuerwehr ist grundsätzlich die Bereitstellung eines zusätzlichen Sicherungstrupps für jeden Angriffsweg vorgeschrieben.

Der Einsatz unter Atemschutz zählt zu den gefährlichsten Einsatzaufgaben und setzt deshalb wichtige Sicherheitsvorkehrungen und eine gute Aus- und Fortbildung der Trupps sowie entsprechende Einsatzausrüstung voraus. Es sind ein Sicherungstrupp oder je nach Lage mehrere solcher Trupps für die eingesetzten Angriffstrupps einsatzbereit vorzuhalten. Diese müssen so ausgerüstet und geschult sein, dass sie im Falle einer Verunglückung des Angriffstrupps sofort Hilfe leisten können.

Zusätzlich dazu wird bei einer Atemschutzüberwachung aus Sicherheitsgründen der Einsatzbeginn, das Einsatzziel, aktuelle Aufenthaltsorte sowie die Menge an noch vorhandener Druckluft dokumentiert.

Der Umgang mit Atemschutzgeräten bei der Feuerwehr, ist mit einem hohen Ausbildungsaufwand verbunden. So muss beispielsweise das Absuchen von verrauchten Wohnungen oder Hallen, die effektive Brandbekämpfung oder der Umgang mit in Not geratenen Atemschutztrupps immer wieder geübt werden, um einen hohen, überlebensnotwendigen Standard zu gewährleisten.

Beim Einsatz zur Verfügung stehende Ausrüstung:

4x Dräger Pressluftatmer Typ DSS 90

8x Normaldruckmasken

8x Normaldruckflaschen

2x Rettungstragetücher

2x Sicherungsseil zur Befestigung am Atemschutzgerät

1x Normausstattung TSF

8x Mineralwasserflaschen